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Friedburger Puppenbühne
Kasperl und die Seepferdchen
Fr, 24.05, 15:00
€ 4,50 / Erm. € 4,50

Kasperl und Strolchi lieben es im Hafen herumzutollen. Dort gibt es immer allerhand zu sehen. Und außerdem können sie dort ihren Freund Philip, den freundlichen Delfin, besuchen. So verbringen die beiden einen unbeschwerten Tag im Hafen, bis sich der Strolchi in einer leeren Kiste versteckt …

The Sessions – Wenn Worte berühren
Mi, 22.05, 19:30
€ 8,00

Solche Geschichten kann nur das Leben schreiben. "The Sessions", der große Publikumserfolg auf dem diesjährigen Sundance-Film-Festival, erzählt mit viel Humor die wahre Geschichte eines Mannes, der sein Leben in einer Eisernen Lunge verbringen muss. Er ist fast bewegungsunfähig, ein normales Leben scheint unter diesen Umständen kaum möglich. Trotzdem schafft Mark mit einer motorisierten Liege einen Uniabschluss und arbeitet als Journalist. Mit 36 Jahren will er endlich auch Sex haben. Dafür holt er sich beim örtlichen Pfarrer (mit sympathischem Schmäh: William H. Macy) die "Erlaubnis". In der Sex-Therapeutin Cheryl (Helen Hunt) findet er die ideale Partnerin, um endlich seine Unschuld zu verlieren - sechs Sitzungen stehen ihnen zur Verfügung. Bald entsteht zwischen dem zunächst übernervösen Mark und der selbstsicheren Therapeutin eine Nähe. Durch die perfekte Mischung aus Komik und Ernsthaftigkeit werden diese Treffen im Film nie peinlich. Dass diese Geschichte nie ins Sentimentale abdriftet, liegt an den beiden HauptdarstellerInnen. Besonders John Hawkes, der in dieser Rolle kaum mehr als sein Gesicht und seine Stimme zur Verfügung hat, macht aus seiner Figur einen komplexen Charakter, mit inspierenden Lebenswillen und viel Humor. 
Der Film erhielt beim Sundance Filmfestival 2012 den Publikumspreis und den Spezialpreis der Jury in San Sebastian. "Ein warmherziger, lebensbejahender Film ganz in der Tradition von "Ziemlich beste Freunde"." (Programmkino). "Helen Hunt liefert eine mutige, preiswürdige Vorstellung." (Hollywood Reporter

Gruppe Traumfänger – Theater mit Seele – Christoph Rabl
Musical "Anna und der Wolf II - SOS im Märchenwald"
Mi, 22.05, 10:00
€ 4,00 / Erm. € 2,00 / Erm. € 4,00

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über KIJA Salzburg: Ruth Fischer Tel.: 0662 430 550-3223 oder ruth.fischer@salzburg.gv.at;
Kosten: 4 Euro pro Kind; 2 Euro für Geschwisterkinder. 

Es ist Abend. Anna geht es nicht besonders gut. Sie würde morgen lieber nicht in die Schule gehen. Sie fürchtet sich vor ihrer „guten Freundin“ Elke, die manchmal lieb ist, meistens aber eben nicht. Sie fürchtet sich auch vor der Schularbeit in Mathematik, denn wenn sie wieder keine gute Note bekommt, streicht der Papa die Tanzstunde. „Soll er doch die Geigenstunde streichen!“, denkt Anna. Sie schämt sich schon jetzt, weil sie wieder zu wenig geübt hat. Anna erzählt ihren Kummer ihrem Stofftier, dem Wolferl, und schläft ein. Plötzlich kann der Wolf sprechen, tanzen und singen. Anna ist begeistert. Der Wolf ist aus dem Märchenwald geflüchtet, weil der Oberjägermeister ihn für alle Übeltaten, die in Märchen passieren, zur Verantwortung ziehen will. Wolferl beteuert, dass er unschuldig gejagt wird. Anna bittet ihren Wolferl, sie in den Märchenwald mitzunehmen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und steigen durch einen Brunnen hinab in den Märchenwald. Dort angekommen begegnen sie dem Froschkönig, der verzweifelt vor seinem Brunnen sitzt und nicht weiß, wie er ins Wasser springen soll, ohne dass er wieder verspottet wird. Wolferl, Anna und die Kinder helfen dem Frosch: Wie kann man ins Wasser springen, so, dass es richtig Spaß macht? Wie kann der Frosch seine Angst überwinden? Warum wird jemand ausgelacht, der etwas nicht so gut kann? Der Frosch kann schließlich wieder glücklich sein und schenkt Anna seinen goldenen Ball.
Anna und der Wolf begegnen auf ihrer Reise u.a. Aschenputtel, dem siebten Geißlein oder Rumpelstilzchen. Sie alle äußern Probleme, die Anna selber auch kennt. Gemeinsam mit dem Wolf und den Kindern versucht Anna, sie zu verstehen und hilft ihnen so gut sie kann. Doch der Oberjägermeister hat Wind davon bekommen, dass der Wolf wieder im Märchenwald ist. Wird er den Wolf fangen und erlegen? Ein dramatisches Abenteuer beginnt.

Dieses Musiktheaterstück zeigt, wie Kinder eine Trennung der Eltern erleben. Das Motiv des Grimm´schen Märchens „Hänsel und Gretel“ wird in einem dramaturgischen Bogen mit dem Schicksal des Märchens Anna verknüpft. Anna wird zwischen den Fronten der getrennten Eltern immer mehr aufgerieben. Beim Lesen ihres Märchenbuches wird sie in die Geschichte hineingezogen. Im Märchenwald trifft sie ihr lebendig gewordenes Stofftier „Wolf“, der verspricht, sie nach Hause zu begleiten. Dabei befreien sie Hänsel, die Hexe aber fängt nun Anna. Der Wolf kehrt in Annas reale Welt zurück, um Hilfe zu holen. Die Kinder sind eingeladen, Anna auf ihrem Weg aus dem Gefängnis ihrer Schuldgefühle zu begleiten und mit ihr am Ende neue Perspektiven aufzubauen.

In der Tradition der Gruppe Traumfänger werden Bilder gezeigt, die mit viel Musik, Spaß und Einfühlungsvermögen Kinder und Erwachsene ermutigen und ihre Lebenskompetenzen stärken wollen.

Produzent: Christoph Rabl von der Theatergruppe „Die Traumfänger“ aus Niederösterreich.
Konzept, Text und Musik: Christoph Rabl
Spiel: Mariela Arndt, Christoph Rabl, Sissy Neumüller, Gerhard Obr
Dauer: 60 Minuten