Musikalische Lesung | Fr, 23.03. 2018 | 19:30
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Christian Dolezal, Ursula Strauss, Karl Stirner

„Iba de gaunz oamen Leit“ von Christine Nöstlinger

Ursula Strauss und Christian Dolezal lesen Christine Nöstlinger

Am 23. März zeigen Christian Dolezal und Ursula Strauss mit Karl Stirner an der Zither das berührende Programm, das auf Händen geht, amüsiert und niemandem schnell aus dem Kopf gehen will. In den 1970er Jahren veröffentlichte Christine Nöstlinger drei bemerkenswerte Gedichtbände, die die sozialen Zustände von Menschen der damals so genannten „Unter-“ oder „Arbeiterschicht“ wiederspiegeln. Diese Trilogie ist inzwischen ein Klassiker und viele Figuren sind berühmt geworden. Der „Geiga-Gotti“ zum Beispiel, der den Sprung vom „gaunz oamen Kind“ zum „gaunz oamen Maun“ bruchlos geschafft hat.

Christine Nöstlingers poetische Miniaturen beleuchten das Leben im Wiener Gemeindebau, jenseits von Wiener Gemütlichkeit, aber mit viel Sympathie für jene, die auf der gesellschaftlichen Leiter ganz unten stehen. Die beiden beliebten Schaupielstars Ursula Strauss („Schnell ermittelt“/„Oktober November“) und Christian Dolezal („Schlawiner“/„Copstories“) lesen ein „Best of“ dieser Klassiker der Wiener Mundartdichtung in verteilten Rollen und tauchen in die Welt jener ein für die es „vuan und hint ned zamgeht“, die aber trotzdem fast jeden Morgen wieder aufstehen. Das ist skurril, manchmal ein wenig morbide aber zumeist sehr lustig. An der Zither begleitet werden sie von der Ikone der Altwiener Volksmusik Karl Stirner, bekannt von seinen Auftritten mit Walther Soyka und im Burgtheater.
Rechte: Thomas Sessler Verlag in Vertretung für den Residenzverlag Salzburg

Christian Dolezal
Christian Dolezal wurde 1971 in Wien geboren. Erste Theaterengagements hatte er u.a. am Volkstheater Wien, bei den Wiener Festwochen und am Tiroler Landestheater, wo er u.a. als Hamlet und Roberto Zucco zu sehen war. Mit dem Monolog „Spiel im Morgengrauen“ (Regie: Hermann Beil) ging er zuerst auf Tournee durch albanische und mazedonische Dörfer, bis heute gastierte er damit  u.a. am Theater in der Josefstadt, am Berliner Ensemble und dem Chopin Theatre in Chicago, u.a. am Landestheater Linz. Von 2007 bis 2010 arbeitete er ausschließlich am Schauspielhaus Wien (z. B. „Die Strudlhofstiege“). Verschiedene Arbeiten am Rabenhoftheater in Wien, wie „Iba de gaunz oamen Leit“ nach Christine Nöstlinger (Nominierung Nestroypreis) oder die Soloperformance „Das bin doch ich“ von Thomas Glavinic. Als Filmschauspieler war er zuletzt im US-Kinofilm „Die Frau in Gold“ als Felix Landau und in der ORF Serie „Schlawiner“ als Andreas zu sehen. In der Saison 2016/2017 ist er weiters als Kottan und in „Das bin doch ich“ am Rabenhoftheater und als Carrasco in „Der Mann von la Mancha“ an der Volksoper Wien zu sehen. Christian Dolezal ist Gitarrist und ehemaliges Gründungsmitglied der Band Sofasurfers. Seit Sommer 2017 ist er Künstlerischer Leiter des Theatersommers Haag, wo er in seiner Eröffnungssaison als Don Quijote de la Mancha in der Uraufführung von Nicolas Hagg nach Miguel de Cervantes in der Regie von Stephanie Mohr zu sehen war. 2018 folgt „Was ihr wollt“ im Theatersommer Haag.

Karl Stirner
Karl Stirner wurde 1970 in Wien geboren und ist Komponist, Musiker, Autor, Dramaturg und Übersetzer. Er studierte Zither und Komposition und arbeitete von 1999 bis 2001 als Privatlehrer für „musikalische Kreativität“ in Irland. Stirner schreibt Texte, Hörspiele, Drehbücher und Musik für verschiedene Ensembles, sowie Film- und Bühnenmusik. Zu seinen Hauptprojekten gehören „soyka_stirner“ (improvisierte Wiener Lieder Ethnomusik mit Knopfharmonikermeister Walter Soyka), sowie „stirner & seidl“. Karl Stirner war 2002 bis 2012 am Burgtheater Wien als Komponist und Musiker tätig und lebt und arbeitet mit seiner Familie im nördlichsten Waldviertel an der Grenze zu Böhmen und Mähren.

Ursula Strauss

Die vierfache ROMYpreisträgerin studierte Schauspiel am Wiener Volkstheater und war danach an zahlreichen renommierten Bühnen zu sehen, z. B. am Theater in der Josefstadt, am Ensembletheater, und am Wiener Volkstheater. Ihre wichtigsten Filme sind „Böse Zellen“ (2003, Regie Barbara Albert), „Crash Test Dummies“ (2005, Regie: Jörg Kalt) und „Kotsch“ (2006, Regie: Helmut Köpping), „Fallen!“ (2005, Regie: Barbara Albert), der 2006 in Venedig im Wettbewerb lief und „Revanche“ (2008, Regie Götz Spielman), letzterer wurde 2008 zur Berlinale eingeladen und war 2009 für den Auslands-Oscar nominiert. „Michael“ (2010, Regie: Markus Schleinzer) lief 2011 im Wettbewerb von Cannes. 2015 drehte sie „Mein Fleisch und Blut“ in der Regie von Michael Ramsauer und „Maikäfer Flieg“ (Regie M. Unger), der auch Eröffnungsfilm der Diagonale 2016 war. Ihr großer Durchbruch im Fernsehen kam mit der Rolle der Kommissarin Angelika Schnell in „Schnell ermittelt“, der Serie, die rasch zu einer der erfolgreichsten Serien des ORF und Ursula Strauss zum Publikumsliebling machte. Es folgte die Figur der Anna Sacher im Zweiteiler „Das Sacher“ in der Regie von Robert Dornhelm und die Miniserie „Pregau“ in der Regie von Nils Willbrandt. Sie drehte erfolgreiche TV-Filme mit Wolfgang Murnberger, Andreas Prochaska, Nikolaus Leytner, Martin Weinhart, Lars Becker und zuletzt 2017 mit Stefan Krohmer. Mit David Schalko drehte sie die Miniserien „Die Aufschneider“ und „Altes Geld“. 2008 und 2016 wurde sie bei der Diagonale als beste Schauspielerin ausgezeichnet. 2012 bekam sie den Österreichischen Filmpreis als beste Schauspielerin.
Seit 2012 kuratiert Ursula Strauss sehr erfolgreich ihr eigenes Festival „Wachau in Echtzeit“. Ursula Strauss ist Präsidentin der Akademie des österreichischen Films.

Erleben Sie unterhaltsame Stunden mit dem Bühnenprogramm im OVAL in Salzburg.

„Iba de gaunz oamen Leit“ von Christine Nöstlinger„Iba de gaunz oamen Leit“ von Christine Nöstlinger