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Der Räuber Hotzenplotz
Sa, 23.09, 15:00
€ 6,00 / Erm. € 5,00

Als der Räuber Hotzenplotz, „der Mann mit den sieben Messern", Großmutters musikalische Kaffeemühle stiehlt, ist das Maß voll! Kasperl und Seppel schalten sich in die Jagd nach Hotzenplotz ein. Aber der Räuber bemerkt ihr Vorhaben und verkauft Kasperl an den Zauberer Zwackelmann. Eine scheußliche Unke, die in Wirklichkeit eine schöne Fee ist, verrät Kasperl, wie er sie befreien und Hotzenplotz und Zwackelmann überlisten kann.

Ein Klassiker des Kinderfilms, nach dem berühmten Kinderbuch von Otfried Preußler, mit Gert Fröbe als Hotzenplotz und Josef Meinrad als Zwackelmann prominent besetzt.

Deutschland 1973; Regie/Drehbuch: Gustav Ehmck; Kamera: Hubert Hagen; Musik: Eugen Thomass; mit: Gert Fröbe, Lina Carstens, Rainer Basedow, Josef Meinrad; 114 Min.; ab 6 Jahren

Paris kann warten
Sa, 23.09, 17:00
€ 10,00 / Erm. € 8,00
Eigentlich wollten sich der vielbeschäftigte Hollywood-Produzent Michael (Alec Baldwin) und seine Frau Anne (Diane Lane) ein paar gemeinsame freie Tage im Süden Frankreichs gönnen. Doch dann muss Michael dringend geschäftlich von Cannes nach Budapest reisen. Anne kann ihn nicht begleiten und findet sich unverhofft im Cabrio von Michaels französischem Geschäftspartner Jacques (Arnaud Viard) wieder, der sie nach Paris bringen soll. Nach Paris ist es eine Fahrt von wenigen Stunden, doch der Charmeur und Lebemann hat es nicht eilig. Zu zahlreich sind die Versuchungen am Wegesrand, vom edlen Restaurant bis zur römischen Sehenswürdigkeit. Nicht zu vergessen seine schöne Beifahrerin, der er taktvoll den Hof macht.

Das Regiedebüt von Eleanor Coppola, die diese Geschichte 2009 so oder ähnlich selbst mit ihrem Ehemann Francis Ford Coppola erlebt hat, ist eine verführerische Genussreise durch das charmante Frankreich. Von Diane Lane in der Hauptrolle bezaubernd gespielt.

USA 2017; Regie: Eleanor Coppola; Kamera: Crystel Fournier; Musik: Laura Karpman; mit: Diane Lane, Arnaud Viard, Alec Baldwin; 93 Min.; engl. OmU

Bluatschink
Herz & Hira
Do, 28.09, 19:30
€ 25,00 / Erm. € 22,00
In den letzten Jahren sind vom Liedermacherduo Toni und Margit Knittel – besser bekannt als Bluatschink – unzählige CDs produziert worden. Aber vor allem die Live-Auftritte sind es, die Bluatschink zu etwas Besonderem machen. Seit nunmehr 25 Jahren ist Bluatschink unter dem  Motto „Heiter-Kritisch-Schnulziges“ im Lechtaler Dialekt unterwegs. Und genau dieses Motto findet sich im Titel des neuen Programms wieder: „Herz & Hira“. Jedes Mal ist es der erstaunlich breite Spagat zwischen gefühlvollen Balladen, tiefgründigen Texten und gnadenlosem Geblödel, für den dieses Tiroler Musikprojekt immer schon bewundert und geliebt wurde.

Bei den gefühlvollen Liebesliedern werden nicht einfach 08/15-Klischees zum Besten gegeben und es wird nicht einfach Herz auf Schmerz gereimt. Immerhin sitzt hier ein Ehepaar auf der Bühne, was in der Musik-Szene ja doch etwas ganz Besonderes ist. Und das führt dazu, dass man wirklich bei jedem Text erkennt: Hier erzählen Menschen aus ihrem Leben, die sich viele Gedanken über Gott, die Welt, die Liebe und die Menschen machten.

Und daher fehlen auch diejenigen Lieder nicht, die sich nachdenklich-kritisch mit dem Zeitgeist und dem Zeit-Ungeist auseinandersetzen. Die Texte sind emotional und trotzdem wird darin das Zeitgeschehen immer wieder scharfsinnig analysiert. Sie sind voller Gedankengänge, die einen klaren Geist, aber immer auch einen liebevollen Blick auf das Geschehen erkennen lassen. Wer die beiden auf der Bühne erlebt, spürt vom ersten Ton, dass sie die Leidenschaft für die Musik verbindet und ihr zweistimmiger Gesang und der unverwechselbare Lechtaler Dialekt lassen eine Magie entstehen, die absolute Authentizität ausstrahlt. Bei den Live-Auftritten in Trio-Besetzung werden Toni und Margit Knittel vom Keyboarder Paul Pfurtscheller unterstützt.

Bei diesem Programm erwartet die Konzertbesucher ein Mix aus alten Schinken, die in Österreich schon wahre Gassenhauer geworden sind, wie „A Schalele Kaffee“, „I han di gera“ oder „Funka fliaga“ – aber es werden auch viele, viele neue Songs zu hören sein. In den letzten Jahren waren die Songs von Bluatschink jeweils wochenlang in sämtlichen Charts der Alpenrepublik zu finden. Rainhard Mey, Fredl Fesl oder Konstantin Wecker – Toni Knittel stellt eine Mischung aus diesen drei Künstlern dar. Er betrachtet die Welt mit einem verschmitzten Lächeln, blödelt liebend gerne mit seinem Publikum und so hat das Bluatschink-Projekt mit seinen Liedern nicht gerade die Welt verändert, aber immerhin seinen geliebten Lech-Fluss vor der Verbauung gerettet!

Zwei Jahrzehnte ist Toni Knittel nun schon als Songwriter maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Musik von Bluatschink die Hitparaden der Alpenrepublik gestürmt hat. Und egal, mit welchem Programm der kreative Glatzkopf aus dem Lechtal und seine bezaubernde Frau Margit auch unterwegs sind, es wird jedem Konzertbesucher schnell klar werden, dass man es hier mit einem Liedermacher-Projekt der guten alten Schule zu tun hat. Die Texte sind kritisch, ohne dass mit dem Zeigefinger gefuchtelt wird. Es wird nach Herzenslust geblödelt und trotzdem ist das Zeltfest in weiter Ferne. Und es werden berührende Geschichten erzählt, die das Leben geschrieben hat und in denen sich das Publikum wiederfindet.