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Bailey – Ein Freund fürs Leben
Fr, 28.04, 15:00
€ 6,00 / Erm. € 5,00

Golden-Retriever-Welpe Bailey (Stimme: Florian David Fitz) wird eines Tages von dem achtjährigen Ethan und dessen Mutter aus dem Tierheim geholt, um fortan bei der Familie zu leben. Einige Jahre später ist Bailey erwachsen und Ethan ein Teenager geworden und der treue Hund hilft seinem Herrchen dabei, das Herz von Ethans Mitschülerin Hannah zu erobern. Als Bailey eines Tages im hohen Hundealter stirbt, landet er zu seiner eigenen Überraschung jedoch nicht im Hundehimmel, sondern wird als eine deutsche Schäferhündin namens Ellie wiedergeboren, die gemeinsam mit ihrem menschlichen Partner Carlos bei der Chicagoer Polizei arbeitet. Und auch als Ellie eines Tages in Ausübung ihrer Pflicht stirbt, ist Baileys Kreislauf an Wiedergeburten noch nicht beendet.

USA 2017; Regie: Lasse Hallström; Kamera: Terry Stacey; Drehbuch: W. Bruce Cameron u.a.; mit: Dennis Quaid; Britt Robertson; K.J. Apa, John Ortiz; Florian David Fitz; Musik: Rachel Portman; 100 Minuten, ab 6 Jahren

Moonlight
Mi, 26.04, 19:30
€ 10,00 / Erm. € 8,00

MOONLIGHT erzählt die berührende Geschichte des jungen Chiron, der in Miami fernab jeglichen Glamours aufwächst. Der Film begleitet entscheidende Momente in seinem Leben von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter, in denen er sich selbst entdeckt, für seinen Platz in der Welt kämpft, seine große Liebe findet und wieder verliert.
Radikal in seinem erzählerischen Ansatz inszeniert der Indie-Regisseur Richard Jenkins bildgewaltig, brillant und berührend die Lebensgeschichte des schwarzen Jungen Chiron und setzt sich zugleich subtil mit dem Thema Homosexualität in der schwarzen Bevölkerung auseinander.

USA 2016; Regie: Barry Jenkins; Drehbuch: Barry Jenkins; Kamera: James Laxton; Schauspieler: Alex Hibbert, Ashton Sanders, Trevante Rhodes, Naomie Harris, Mahershala Ali u.a.; Musik: Nicholas Britell; 111 Min., DF

Ragga Gröndal
3. Nordlichter-Tour
Do, 27.04, 19:30
€ 26,00 / Erm. € 23,00
Nach einem langen, ausgefüllten Tag zur Ruhe kommen. Draußen fauchen die Herbststürme, aber wir zünden die kleine Kerze am Fenster an und ziehen die Daunendecke bis zum Kinn. Bis das Wüten des Windes endlich zum sanften Schlaflied wird, das uns in süße Träume gleiten lässt. Genau um diese Stimmung geht es in „Svefnljóð“, dem achten Soloalbum der isländischen Sängerin Ragga Gröndal. Übersetzt heißt der Albumtitel übrigens Schlafgedicht. Gröndal vertont hier größtenteils Poeme junger isländischer Lyriker, die alle Schattierungen zwischen Tag und Traum erkunden.

Eigentlich hat die Chanteuse aus Reykjavík im Jahr 2003 als Folkmusikerin begonnen, aber bereits mit ihrem vorletzten Album „Astrocat Lullaby“ überschritt sie die Grenzen zu Pop, Jazz und Indie. Auf „Svefnljóð“ rückt ein empfindsames Piano in den Vordergrund, das sich mit Raggas heller, mitunter allerliebst maunziger Stimme die zärtlichsten Duelle liefert. In empfindsamen Balladen wie „Feðgin“ schlägt die Musikerin fast schon triphoppige Töne an, während sie im wunderbar reduzierten Track „Lifandi vatnið“ zu ihren folkigen Wurzeln zurückkehrt. Und mit dem harmonisch arrangierten „Ástarþula“ wechselt Gröndal leichtfüßig ins Poplager über. Bewahrt sich aber immer einen Hauch Geheimnis. Dämmerstunden sind so ganz ihre Zeit! Fest steht aber vor allem eins: Mit Svefnljóð muss uns vor den Herbststürmen nicht bange sein!

Auf Island ist Ragga Gröndal eine feste Größe. Den renommierten Iceland Music Award hat sie bereits vier Mal gewonnen. Die Musikerin mit der bemerkenswerten Stimme hat mit verschiedenen isländischen Musikern zusammengearbeitet. Und dass sie in ihrer Heimat 35.000 Alben verkauft hat, das spricht angesichts der knapp über 300.000 Einwohner auf der Atlantikinsel natürlich Bände!

Für unser jüngstes Publikum hält das OVAL kindgerechten Kulturgenuss bereit: das Kinderprogramm in Salzburg.