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Lola auf der Erbse
Fr, 30.01, 15:00
€ 6,00 / Erm. € 5,00
Eigentlich könnte Lolas Welt ziemlich in Ordnung sein: Sie ist elf Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter Loretta auf dem alten aber wunderschönen Hausboot „Erbse“. Doch seit sich ihr Vater vor zwei Jahren „in Luft aufgelöst hat“, ist Lola immer mehr zur Außenseiterin geworden. Ständig gibt es Ärger. Zu allem Überfluss passiert dann auch noch das Unfassbare – ihre Mutter hat einen neuen Freund! Er heißt Kurt, ist Tierarzt und dummerweise ziemlich nett. Aber einen Papa kann man nicht einfach auswechseln und so tut Lola alles, um die beiden auseinanderzubringen. Außer dem alten Kapitän Solmsen hat Lola niemanden, dem sie sich anvertrauen kann, bis eines Tages Rebin in ihre Klasse kommt. Der neue Mitschüler ist ziemlich verschlossen und geht den anderen Schülern lieber aus dem Weg, was Lola gut verstehen kann. Komisch ist nur, dass Rebins Familie sehr ängstlich ist und er nach der Schule heimlich arbeiten gehen muss. Dennoch freunden sich die beiden an. Als Rebins Mutter schwer erkrankt, werden die Dinge kompliziert und Lola findet heraus, dass Rebin ein dunkles Geheimnis hat …

Deutschland 2014; Regie: Thomas Heinemann; Drehbuch: Thomas Heinemann, Annette Mierswa; mit: Christiane Paul, Antoine Monot Jr., Olaf Krätke, Tobias Oertel, Tabea Hanstein; 90 Min; ab 6 Jahren

Spannende neue Filme für Kinder gibt es im OVAL – Die Bühne im EUROPARK.



Magic in the Moonlight
Sa, 31.01, 17:00
€ 9,00
Die hübsche Wahrsagerin Sophie (Emma Stone), scheinbar übersinnlich begabt, ist mit ihrer Mutter auf einem vornehmen Raubzug durch die Villen der gelangweilten Reichen an der Côte d’Azur unterwegs. Es sind die verrückten 1920er-Jahre und verdrehte Magie steht hoch im Kurs. Um dem jungen Star das Handwerk zu legen, wird der legendäre Illusionist Stanley (Colin Firth) engagiert, doch dies wäre kein Woody-Allen-Film, wenn die ganze Geschichte nicht nach kurzer Zeit auf dem Kopf stehen würde. Das Übersinnliche wird ins radikal Sinnliche verkehrt und die Illusion nimmt sehr konkrete Formen an. 
„Ich hatte die Idee seit Ewigkeiten auf einem Notizzettel in meiner Schublade“, erzählt Woody Allen. „Ich wusste, dass die Geschichte gut ist, aber ich habe sie immer als etwas Zeitgenössisches gesehen und das hat sich irgendwie nicht gut für mich angefühlt. Erst als mir die Idee gekommen ist, dass ich die Handlung nach Südfrankreich in die 1920er verlagern könnte, hat es sich ganz plötzlich richtig angefühlt.“ Nach dem Oscar-gekrönten Drama BLUE JASMINE verzaubert der Stadtneurotiker mit einer leichtfüßigen Romanze. MAGIC IN THE MOONLIGHT besticht mit seinem leisen Humor, der Magie seiner Liebesgeschichte und durch das grandiose Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller Colin Firth und Emma Stone, zwischen denen die Chemie einfach stimmt.

USA 2014; Regie/Drehbuch: Woody Allen; Kamera: Darius Khondji; mit: Colin Firth, Emma Stone, Eileen Atkins, Marcia Gay Harden u.a.; 98 Min; Deutsche Fassung 

Luisa Rocha & Carlos Leitao Ensemble
4. Nacht des Fado
Do, 29.01, 19:30
€ 25,00 / Erm. € 22,00

Mit dem bereits bewährten Gitarren-Trio rund um Carlos Leitao als Band stellen wir bei unserem Ausverkaufs-Erfolg „Die Nacht des Fado“ im Jänner 2015 mit der jungen Fadista Luisa Rocha erneut einen „rising star of Fado“ (Greek Reporter) vor. Luisa Rocha: „Ich singe Fados seit ich mich erinnern kann. Meine Eltern haben mich schon bevor ich laufen konnte mehrmals in der Woche in die Alfama mitgenommen. Dort sind wir von einem Fado-Lokal zum nächsten gezogen, und das meine ganze Kindheit lang.“ Die schwarz gekleideten eleganten Fadistas haben Luisa Roche früh geprägt, sie selbst hat mit zehn Jahren professionell zu singen begonnen. Ihr erstes längeres Engagement hatte sie in der Casa do Fado. „Dort hörte mich der große Gitarrist Mario Pacheco und engagierte mich für den rennomierten Clube de Fado, von wo aus ich auch meine internationale Karriere mit Tourneen durch Brasilien, Frankreich, Spanien usw. startete“ erzählt Rocha. „Eigentlich alle meiner Freundinnen wie Mariza, Cristina Branco oder Ana Moura starteten ihre Karrieren in den Fado-Häusern der Alfama, denn von hier kommt der Fado. Die Alfama ist noch immer die Wiege unserer Musik-Kultur.

Carlos Leitao war bereits 2013 und 2014 mit Weltenklang auf Tour und zu Gast im OVAL, als bejubelter Gitarrist von Filipa Cardoso und als Gitarrist und Fadista mit Ana Lains. Vermutlich wird er auch auf dieser Tournee nicht nur Gitarre spielen, sondern auch den einen oder anderen Fado seiner traumhaften Debut-CD „Uma Noite de Amor“ vortragen.

Ob sich der Fado aus den Gesängen der portugiesischen Seeleute oder aus brasilianischen Musikstilen entwickelte, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Seinen Ursprung hat er jedenfalls in den Armenvierteln Lissabons, wo er zunächst in den anrüchigen Kneipen der Stadtteies Mouraria und Alfama auftauchte. Bis heute blieb der Fado auch die Stimme des Volkes, wenngleich Weltstars wie Mariza die herzzerreißende Musik in die größten Opernhäuser der Welt tragen. Einen größeren Kreis an Zuhörern erschloss ab den 1940ern erstmals die Ikone Amalia Rodrigues (1920-1999), die „Königin des Fado“. Die Instrumente (Gitarre = Viola und Laute = Guitarra Portuguesa) werden traditionell von Männern gespielt. Während sich der Gesang in touristisch geprägten Lokalen zumeist auf nur einen Gesangsdarbieter beschränkt, können sich in nicht-kommerziellen Fado-Zusammenkünften der Lissabonner bis zu einem Dutzend Anwesende spontan an einem Fado beteiligen. Dabei trägt jeder Sänger, gefolgt von einem Zwischenapplaus, inbrünstig eine Strophe mit seinem selbst ausgedachten Text bei. Es ist guter Umgangston im nicht-kommerziellen Fadolokal, dass nicht nur lobende Zwischenrufe den Fado begleiten, sondern ein virtuos vorgetragener Fado niemals enden sollte, ohne dass deutlich einige Sekunden zuvor der Applaus des Publikums einsetzt.

Besetzung 
Luisa Rocha, Gesang 
Carlos Leitao, Gesang, Gitarre 
Henrique Leitao, portugiesische Gitarre 
Carlos Menezes, Bass