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Pettersson und Findus – Kleiner Quälgeist, große Freundschaft
Fr, 26.08, 15:00
€ 6,00 / Erm. € 5,00
Der alte Pettersson lebt in einem kleinen, roten Haus, verbringt seine Tage mit Holzhacken, Bastelarbeiten und Erfindungen, angelt und versorgt seine Hühner. Eigentlich hat er alles, was er zum Leben braucht. Doch manchmal überkommt Pettersson die Einsamkeit. Eines Tages schenkt ihm Nachbarin Beda Andersson, die sich warmherzig um alle kümmert, einen kleinen Kater, damit der alte Mann ein wenig Gesellschaft hat. Pettersson gibt ihm den Namen Findus und zieht ihn liebevoll groß. Das Glück ist perfekt, als der kleine Kater anfängt zu sprechen – eine wunderbare, scheinbar unzertrennliche Freundschaft beginnt. Nachbar Gustavsson beäugt die Beziehung der beiden ein wenig befremdet und hält Pettersson für einen Spinner. Er selbst hat ganz andere Probleme. Sein Hahn kräht und kräht und kräht. Bevor das Federvieh im Kochtopf landet, naht Rettung durch Beda Andersson, die mit ihrem riesengroßen Herzen Pettersson bittet, das Tier aufzunehmen. Der alte Mann stimmt freudig zu. Im Hühnerstall herrscht große Aufregung und Begeisterung über den Neuzuwachs. Nur Findus wird traurig und fühlt sich übergangen, erhält doch der Hahn nicht nur die ungeteilte Aufmerksamkeit der Hühner, sondern auch die von Pettersson. Der kleine Kater befürchtet, seinen besten und einzigen Freund zu verlieren …

Zum ersten Mal wird die Geschichte des alten Pettersson und seinem Katzen-Freund Findus als ein Mix aus Realfilm und Animation auf der großen Leinwand zu sehen sein.

Deutschland 2014; Regie: Ali Samadi Ahadi; Drehbuch: Thomas Springer; Kamera: Mathias Neumann; Musik: Ali N. Askin; mit: Ulrich Noethen, Marianne Sägebrecht und Max Herbrechter u.a.; 90 Min, ab 6 Jahren 
Toni Erdmann
Sa, 27.08, 17:00
€ 9,00 / Erm. € 6,00
Der Film von Regisseurin Maren Ade geht für Deutschland ins Oscar-Rennen!

Peter Simonischek ist Toni Erdmann und er ist Winfried, 65, ein Musiklehrer mit ausgeprägtem Hang zum Scherzen, der mit seinem alten Hund zusammenlebt. Seine Tochter Ines – gespielt von Sandra Hüller – ist eine Karrierefrau, die um die Welt reist um Firmen zu optimieren. Vater und Tochter könnten also nicht unterschiedlicher sein: er der gefühlvolle, sozialromantische 68er, sie die rationale Unternehmensberaterin, die bei einem großen Outsourcing-Projekt in Rumänien versucht aufzusteigen und sich in einer Männerdomäne zu behaupten.

Da Winfried zu Hause also nicht viel von seiner Tochter sieht, beschließt er nach dem Tod seines Hundes, sie spontan zu besuchen. Statt sich anzukündigen, überrascht er sie mit Scherzgebiss und Sonnenbrille in der Lobby ihrer Firma. Ines bemüht sich, gute Miene zu machen und schleppt ihren Vater in seinen alten Jeans mit zu Businessempfängen und Massageterminen. Doch der Besuch führt nicht zu einer Annäherung. Winfried nervt seine Tochter mit lauen Witzen und der unterschwelligen Kritik an ihrem leistungsorientierten Leben zwischen Meetings, Hotelbars und unzähligen E-Mails. Vater und Tochter stecken in einer Sackgasse und es kommt zum Eklat zwischen den beiden.

Doch statt wie angekündigt Bukarest zu verlassen, überrascht er Ines mit einer radikalen Verwandlung in Toni Erdmann, sein schillerndes alter Ego. Mit schiefem Gebiss, schlechtem Anzug und Perücke ist Toni wilder und mutiger als Winfried und nimmt kein Blatt vor den Mund. Toni mischt sich in Ines Berufsleben ein, mit der Behauptung, der Coach ihres Chefs zu sein und startet einen Amoklauf aus Scherzen. Überraschend lässt Ines sich auf sein Angebot ein und Vater und Tochter machen eine verblüffende Entdeckung: Je härter sie aneinandergeraten, desto näher kommen sie sich. Der Film erhielt den „FIPRESCI“-Preis 2016 in Cannes.

Deutschland/Österreich 2016; Regie/ Drehbuch: Maren Ade; Kamera: Patrick Orth; mit: Peter Simonischek, Sandra Hüller, Michael Wittenborn, Thomas Loibl; 162 Minuten
Nina Hartmann & Olivier Lendl
Match me if you can
Do, 22.09, 19:30
€ 23,00 / Erm. € 21,00
Wer will heute noch dem Schicksal trauen und auf die wirklich große Liebe warten? Dann besser auf jemanden einlassen, mit dem man wenigstens laut Internet-Dating-Profil zusammenpasst?
Nina Hartmann und O. Lendl stürzen sich mit viel Witz und vollem Körpereinsatz in dieses moderne Thema und lassen sich dabei von Tinder, Facebook und dem besten Freund des modernen Menschen – dem Smartphone – anleiten. Ob das gut geht?

Eine Niavarani & Hoanzl-Produktion
Autoren: Nina Hartmann und Gregor Barcal
Darsteller: O. Lendl und Nina Hartmann
Regie: Fritz Hammel
Aufführungsrechte: Schultz & Schirm Bühnenverlag GmbH

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