DAS KINO

Der große Trip – Wild

USA 2014; Regie: Jean-Marc Vallée ; Drehbuch: Nick Hornby, Cheryl Strayed; Kamera: Yves Bélanger; mit Reese Witherspoon Laura Dern; 116 Min; Deutsche Fassung 

Der große Trip – Wild ist die Verfilmung der gleichnamigen Memoiren von Cheryl Strayed, die darin ihren Gewaltmarsch von über 1000 Meilen auf dem Pacific Crest Trail schildert. Was bei uns in Europa der Jakobsweg ist, ist an der Westküste der USA der Pacific Crest Trail. Zumindest was die ungefähre Länge der Strecke betrifft und die Motivation der Wanderer. So hat auch Cheryl Strande (großartig: Reese Witherspoon ) Mitte der 1990er-Jahre vor allem persönliche Gründe, sich allein auf ihre 1600 Kilometer lange Wanderung zu begeben. DER GROSSE TRIP ist die wahre Geschichte eines außergewöhnlichen Abenteuers: Nach Jahren des ziellosen Umhertreibens, einer Heroinsucht und dem Ende ihrer Ehe, trifft Cheryl Strayed eine wagemutige Entscheidung. Verfolgt von Erinnerungen an ihre Mutter Bobbi (Laura Dern) und ohne jegliche Wandererfahrung begibt sie sich völlig allein auf einen Trip der Extreme. Drei Monate lang kämpft sie sich fast zweitausend Kilometer über die Höhenzüge des Pacific Crest Trail an der US-Westküste von Südkalifornien bis in den Norden Oregons. Eindringlich, kraftvoll und visuell beeindruckend zeigt DER GROSSE TRIP – WILD die Gefahren, Schrecken und Freuden dieses kräftezehrenden Fußmarsches, der sie Schweiß, Blut und Nerven kostet, aber gleichzeitig stärker macht und letztlich heilt.

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