DAS KINO

8 Namen für die Liebe

Spanien 2013; Regie: Emilio Martinez Lazaro; Drehbuch: Borja Cobeaga; Kamera: Gonzalo F. Berridi; Musik: Fernando Velázquez; mit: Clara Lago, Dani Rovira, Carmen Machi, Karra Elejalde, Alberto López; 98 Minuten; Deutsche Fassung

Der Überraschungshit aus Spanien

Acht Namen für die Liebe kennt Rafa nicht. Trotzdem ist bisher noch jede Frau den Verführungskünsten des heißblütigen, haargelglänzenden Andalusiers erlegen. Nur Amaia, eine Baskin, deren Jungesellinnenabschied in einer Flameco-Bar in Sevilla gehörig schiefläuft, will sich von ihm nicht einwickeln lassen. Das kann der Casanova nicht so leicht verwinden. Kurzerhand reist er ihr hinterher in den spanischen Norden, wo er beabsichtigt, sie doch noch zu erobern. Im Baskenland wissen Rafas Aussehen und insbesondere sein Akzent jedoch kaum zu beeindrucken. Als dann allerdings Amias Vater ins Spiel kommt, erhält der Don Juan die Möglichkeit, sich als Verlobter seiner Angebeteten auszugeben. Dafür muss er allerdings einen Basken mimen und acht baskische Nachnamen aufweisen (so lautet der Originaltitel!). Die vielen Prüfungen, die Rafa als Baske bestehen muss, sorgen stets aufs Neue für lustige und prekäre Situationen und nehmen geradezu aberwitzige Ausmaße an.

Das Klischee von der Erzfeindschaft zwischen Basken und Spaniern beliefert diese Komödie von Regisseur Emilio Martínez Lázaro mit jeder Menge witzig-scharfer Munition und deftiger Situationskomik. Der Film lockte in Spanien über zehn Millionen Zuschauer in die Kinos und wurde der erfolgreichste spanische Film aller Zeiten im Heimatland.

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