DAS KINO

Zu Ende ist alles erst am Schluss

Frankreich 2014; Regie: Jean-Paul Rouve, Kamera: Christophe Offenstein, mit: Michel Blanc, Annie Cordy, Mathieu Spinosi, Chantal Lauby, William Lebghil, Audrey Lamy; 96 Minuten; Deutsche Fassung

Liebevoll inszenierter Wohlfühlfilm aus Frankreich

Eine heiter-melancholische Komödie, in der sich drei Generationen einer Familie auf die Suche nach dem individuellen Glück und der Großmutter begeben – die Oma ist nämlich aus dem Seniorenheim ausgebrochen.


Der junge Romain möchte ein Buch schreiben, aber die Familie hält ihn zu sehr in Atem. Der Vater kann sich mit dem frischen Pensionistendasein nicht abfinden, die Mutter will ein eigenes Leben und die geliebte Oma wird nach dem Tod von Opa in ein Seniorenheim verfrachtet. Als die muntere alte Lady davonläuft, macht sich Romain auf die Suche nach ihr und lernt dabei, was wirklich zählt: das Hier und Jetzt. Das liebevoll inszenierte Feelgood-Movie à la française versammelt eine Gruppe Menschen, die nicht recht wissen, was sie wollen und ständig ein schlechtes Gewissen mit sich herumschleppen. Ein Film auch über eine junge Liebe, mit leichter Hand erzählt. Die quietschfidele Annie Cordy als Großmutter mit Biss, Michel Blanc als Griesgram und der junge Mathieu Spinosi bilden ein perfektes Trio.

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