DAS KINO

Ich und Kaminski

Deutschland 2015; Regie: Wolfgang Becker; Drehbuch: Thomas Wendrich, Wolfgang Becke; nach dem gleichnamigen Roman von Daniel Kehlmann; Kamera: Jürgen Jürges; mit: Daniel Brühl, Jesper Christensen, Amira Casar, Geraldine Chaplin, Denis Lavant, Bruno Cathomas, Jördis Triebel, Jan Decleir, Karl Markovics; 118 Minuten

Deutschland, kurz vor der Jahrtausendwende. Sebastian Zöllner (Daniel Brühl), Kunstjournalist und Meister der Selbstüberschätzung, plant seinen großen Coup: Ein Enthüllungsbuch über den legendären, aber fast vergessenen Maler Manuel Kaminski (Jesper Christensen), Schüler von Matisse und Freund von Picasso, der einst als „blinder Maler“ Berühmtheit erlangte. Der skrupellose und ehrgeizige Karrierist macht sich auf den Weg zum entlegenen Chalet hoch oben in den Alpen, wo der greise Künstler zurückgezogen und abgeschirmt lebt. Er dringt in Kaminskis Haus, Leben und Vergangenheit ein und nimmt ihn kurzerhand mit auf eine halsbrecherische und irrwitzige Reise zu dessen tot geglaubter Jugendliebe. Unterwegs will er ihm mit List und Dreistigkeit seine Geheimnisse entlocken. Aber bald muss er feststellen, dass er dem Alten, ob blind oder nicht, in keiner Weise gewachsen ist.

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