Benjamin Schmid Jazzquartett

Hot Club Jazz feat. Diknu Schneeberger

Swingender Jazz voller Spielfreude und instrumentaler Virtuosität: Der Geiger Benjamin Schmid trifft im „Diknu Schneeberger Trio“ auf die „angesagtesten“ Musiker aus Österreichs Jazz-Szene und verwandelt das Konzertpodium in den Pariser Hot Club de France, in dem in den 30er- und 40er-Jahren Grappelli und der legendäre Gitarrist Django Reinhardt europäische Jazzgeschichte schrieben.

 

Der Klassikstar Benjamin Schmid, dessen Passion für Jazz weithin bekannt ist, stellt hier seine Verehrung für den Paten der Jazzvioline, Stéphane Grappelli, in den programmatischen Mittelpunkt: Grappelli überreichte Benjamin Schmid 1985 den Yehudi Menuhin-Jazzpreis und lud ihn ab 1986 einige Male als Soloparnter ein; Grappelli blieb wichtiger Mentor von Benjamin Schmid.

Mit Supertalent Diknu Schneeberger und seinem Trio fand Benjamin Schmid ideale Partner, um an das Repertoire Grappellis und Django Reinhardts anzuknüpfen: Diknu Schneeberger galt schon als 20-Jähriger als ein legitimer Nachfolger Django Reinhardts.

Benjamin Schmid über das Projekt: 
Ich halte das Zusammentreffen der beiden Giganten Stephane Grappelli und Django Reinhardt in den 30er-Jahren für eine Sternstunde in der Musikgeschichte; aus diesen zigeunerischen, jazzigen und klassischen Wurzeln entstand plötzlich ein geniales, unverkennbares europäisches Jazzidiom, das man heute als klassische Musik bezeichnen kann. Ich freue mich sehr, in Wien derart geniale und passionierte Partner für diese Musik gefunden zu haben. Unser Ziel ist, diese „klassische“ Jazzmusik heute lebendig zu machen, den historischen Kontext als Grundlage für moderene Soli zu benutzen und so eine Verbindung zwischen der damaligen genialen Invention und heutiger Erfahrung zu kreieren.
Wir haben viele dieser Stücke minutiös recherchiert, was Arrangement, Originalsoli, Begleitriffs oder Harmonien etc. betrifft, weil wir glauben, dass diese Musik so schön und stark ist, das man sie auch heute noch wirklich anrührt. Ausgehend davon bereichern wir sie dann erst mit eigenen Ideen und Improvisationen, sodass es doch weit über eine bloße Kopie hinausgeht. Mein Freund und Partner Diknu Schneeberger beherrscht den Stil Django Reinhardts perfekt, er verwendet das Vokabular Djangos auf seine eigene geniale Art – ich habe lange nach einem solchen Gitarristen gesucht. Mit seinem Lehrer und Mastermind Martin Spitzer an der Rhythmusgitarre haben wir einen Sideman der Extraklasse im Ensemble. Martin kennt wirklich jede noch so minutiöse Harmonie in diesem Repertoire. Vater Joschi Schneeberger am Bass ist ein Wiener Jazzveteran; er hat mit vielen Größen gearbeitet und ist zeitlebens mit dem Manouche-Stil „familiär“ verbunden. 
Die Sidemen Martin Spitzer an der Ryhthmusgitarre (er zeichnet als wichtigster Lehrer für den erstaunlichen Weg von Diknu Schneeberger verantwortlich) und Joschi Schneeberger am Bass sind Luxus: Martin Spitzer ist u. a. Träger des Koller-Titels „Best Sideman oft the year“ und Joschi Schneeberger, einer Musikerfamilie entstammend, hat als Vater Diknus diese Musik sozusagen gentechnisch weitergegeben. Zusammen treten sie meistens als „Diknu Schneeberger Trio“ europaweit auf und erweitern sich hier mit Frontman Benjamin Schmid an der Violine.

Benjamin Schmid wurde auch mit seiner CD nominiert vom "Preis der Deutschen Schallplattenkritik". Nachzulesen im Porträt bei www.drehpunktkultur.at

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