ÌLÙ ÁRÁ featuring GUEM

Le rythme c´est la vie

Eintauchen in die Welt der Rhythmen!

Dieser Abend führt uns in die Welt der traditionellen Rhythmen unterschiedlicher Kulturen von West-Afrika über Cuba nach Brasilien. Rituelle Klänge und mehr hören wir von ÌLÙ ÀRÁ, der kraftvoll-archaischen Formation aus Salzburg rund um den Percussionisten Bernie Rothauer. Als besonderes Highlight präsentieren sie einen der grossen Meister der Percussion GUEM als ihren special guest.

ÌLÙ ÀRÁ präsentiert einen neuen, sehr spannenden und kreativen Zugang zu afro-brasilianischer und afro-cubanischer Musik, mit Schwerpunkt auf rituellen Rhythmen aus der Santería (Cuba) und dem Candomblé (Brasilien). Ein besonderes Highlight sind unsere special guests Porfirio Maure aus Cuba, der mit seiner kraftvollen Stimme die archaische Energie Afrikas verkörpert, und Roxana Jaffé aus Brasilien, die in eindruckvoller Weise die Kraft der Orixás auf der tänzerischen Ebene umsetzt.

An diesem Abend führt uns ÌLÙ ÀRÁ auf eine musikalische Reise mit Musik aus Cuba, Brasilien und Westafrika. Danach werden Sie ihren special guest GUEM bei einigen seiner Kompositionen begleiten.

Die MusikerInnen:
Bernie Rothauer (AUT) - percussion
Barbara Garzarolli (AUT) - percussion
Kurt Lackner (AUT) - percussion
Alice Gerschpacher (AUT) - voc, percussion
Anselm Oberhummer (AUT) - flutes

Special guests:
Porfirio Maure-Disotual (CUB) - voc, percussion
Roxana Jaffé (BRA) - dance

GUEM Le rythme c´est la vie

Abdelmadjid Guemguem wurde 1947 in der nordalgerischen Stadt Batna geboren und wuchs in einem von traditioneller Musik und Trancerhythmen geprägten Umfeld auf. Im Alter von sechzehn Jahren ging er nach Frankreich (er wollte eigentlich Profifussballer werden). Am American Center in Paris begleitete er Jazzgrößen wie Michel Portal und Steve Lacy sowie die Chansonsängerin Colette Magny. Der Mann mit den goldenen Händen, wie der junge Percussion-Musiker bald genannt wurde, gab sich nicht lange mit der Rolle als Sideman zufrieden. Das legendäre Album Guem & Zaka (1978) war sein erster großer Erfolg als Solist. Bei internationalen Tourneen und mit mehr als 200 Kompositionen konnte GUEM eine große Fangemeinde erobern, die er durch seine Virtuosität, sein Charisma und die breite Palette der von ihm gespielten Rhythmen begeistert und fasziniert. In den 1980ern entstand während eines Brasilienaufenthaltes O universo rítmico. Couleurs pays (2007) präsentiert Rhythmen aus siebzehn Ländern. Das 2012 entstandene Album Mon Paris ist der Stadt an der Seine gewidmet, wo GUEM seit den 1970er Jahren lebt. Le Serpent ist die bekannteste Komposition des Geschichtenerzählers mit den tausend Fingern. 

African Spirit –Rhythm for Life: 

Der Salzburger Verein engagiert sich für afrikanische KünstlerInnen, die in Österreich leben und baut mit Selbsthilfeprojekten eine Brücke zurück in ihre Heimat. Der Reinerlös der Konzerte, CD-Aufnahmen, Culture Sharing Workshops, u.v.m. kommt den KünstlerInnen oder den Projekten zugute.

OVAL – Die Bühne im EUROPARK ist stolzer Partner von: