DAS KINO

Was hat uns bloß so ruiniert

Österreich 2016; Regie/Drehbuch: Marie Kreutzer; Kamera: Leena Koppe; mit: Vicky Krieps, Pheline Roggan, Pia Hierzegger, Manuel Rubey, Marcel Mohab, Andreas Kiendl u.a.; 90 Minuten

„Was hat uns bloß so ruiniert“ erzählt von drei befreundeten Paaren, drei Kindern und einer Überzeugung: Man muss nicht notgedrungen zu Spießern verkommen, wenn man ein Kind bekommt. Nach „Die Vaterlosen“ und „Gruber geht“ wirft die Regisseurin einen sehr ironischen Blick auf drei Jungfamilien und erzählt pointiert, emotional und ehrlich zugleich von den Schwierigkeiten, den Überforderungen und der Einzigartigkeit des Kinderkriegens.

„‚Was hat uns bloß so ruiniert’ ist ein persönlicher Film.“, erzählt Marie Kreutzer in einem Interview. „Ich kenne das, wovon ich hier erzähle, und die Reflexion und der Humor sind meine Möglichkeiten, damit umzugehen, wohin mein Leben sich entwickelt hat, seit ich erwachsen und Mutter in Wien bin. Der Film soll ein witziges und berührendes Porträt einer Generation und eines Milieus sein, das so typisch für die Großstädte unserer Zeit ist. Es waren nie die ganz breiten Komödien, die mich fasziniert haben, sondern die mit einem sehr eigenen Humor, der auch die Handschrift eines Filmschaffenden spüren lässt. Nicht zuletzt ist es immer das Nebeneinander von Leichtigkeit und Schwere, das mich in meiner filmischen Arbeit reizt und fasziniert.“

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