Benjamin Schmid und Ariane Haering

Duo-Recital

Stargeiger Benjamin Schmid kommt im „Traumduo“ (Kronenzeitung) mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering, ins OVAL und bringt grosse Klassik und die besten Virtuosenstücke zu Gehör. 

Ariane Haering entdeckt sehr früh ihre Leidenschaft für die Musik und das Klavier. Zuerst vom Unterricht bei Cécile Pantillon in der Musikschule ihrer Heimatstadt profitierend, setzt sie ihre Studien am Conservatoire von La Chaux-de-Fonds bei Catherine Courvoisier, in den USA bei Clifton Matthews und schließlich in der Klasse von Brigitte Meyer in Lausanne, wo sie 1996 ihren Premier Prix de Virtuosité avec les Félicitations du Jury erhält, fort. In der Folge einer Serie von ersten Preisen (Concours Suisse de Musique pour la Jeunesse, Eurovision, Jeune Soliste de la Communauté des Radios Publiques de Langue Francaise, Prix Miéville, Prix L’Express, Concours Rotary, Concerto Competition of the University of North Carolina) und parallel zu ihren Auftritten als Solistin mit Orchester und in Solo-Recitals intensiviert sie ihre Kammermusik-Aktivitäten, die ständig einen sehr wichtigen Platz in ihrem Musikleben einnehmen.

Kontinuierlich baut sie ihr Repertoire auf, das bald fünf Jahrhunderte Musik umfasst und teilt in der Folge das Podium mit Künstlern wie Benjamin Schmid, Dimitri Ashkenazy, Clemens Hagen, Ramon Jaffé, Sebastian Hess, Patricia Kopatchinskaya, Sylvia-Elisabeth Viertel sowie dem Casal-, Brodsky-, St.-Petersburg-, Amar-, Stadler-, Petersen- und Mozarteum-Quartett und den Ensembles Swiss Chamber Brass, Österreichisches Ensemble für Neue Musik und den Salzburger Orchester Solisten (SAOS) zu teilen. Zusammen mit der Pianistin Ardita Statovci geht sie 2015-16 mit der vierhändige Version des Sacre du Printemps von Stravinsky und eines für sie arrangierten Werkes Georg Breinschmids auf Tournee in Österreich und die Schweiz. Für das Duo Ariadita komponiert Alexander Müllenbach ein Auftragswerk des Aspekte Festival Salzburg. Ihre Auftritte bei den Salzburger Festspiele, in der Salzburger Mozartwoche, bei der Stiftung Mozarteum, im Wiener Musikverein und im Klavier-Festival Ruhr festigen ihren Ruf als internationale Künstlerin.

Benjamin Schmid erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik 3/2015 für die CD „Hot Club Jazz“, Gramola 99069. Der Sieg des Carl-Flesch-Wettbewerbs 1992 in London, bei dem er auch den Mozart-, den Beethoven- und den Publikumspreis zuerkannt bekam, brachte neben anderen Wettbewerbspreisen den internationalen Durchbruch für den aus Wien stammenden Geiger. Seither gastiert er weltweit in allen großen Konzerthäusern mit berühmten Orchestern wie zum Beispiel den Wiener Philharmonikern, dem Philharmonia London, dem Petersburg Philharmonic, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich oder dem Leipziger Gewandhausorchester. Seine solistische Qualität, die enorme Bandbreite seines Repertoires – neben den Standardwerken auch die Violinkonzerte etwa von György Ligeti, Friedrich Gulda, Erich Wolfgang Korngold, Christian Muthspiel, Kurt Weill, Witold Lutosławski sowie einige Jazzviolinkonzerte – und vor allem seine solitären Möglichkeiten in der Jazzimprovisation machen ihn zu einem Geiger von unverwechselbarem Profil. Im Jazz sind Georg Breinschmid, Wolfgang Muthspiel, Diknu Schneeberger oder Stian Carstensen seine wichtigsten Partner.

In Salzburg, wo er mit seiner Frau Pianistin Ariane Haering und ihren gemeinsamen vier Kindern lebt, lehrt Benjamin Schmid als Professor an der Universität Mozarteum. Darüber hinaus gibt er weltweit Masterclasses und ist Gastprofessor an der Hochschule der Künste Bern/CH. Er konzertiert auf einer der schönsten Stradivari-Violinen, der ex Viotti 1718, die ihm die Österreichische Nationalbank zur Verfügung stellt, sowie auf einer modernen Geige aus dem Jahre 2015 von Wiltrud Fauler.

Programm:
A. Pärt: Fratres
L.v. Beethoven: Sonate für Klavier und Violine A-Dur, op.47, Kreutzer
H. Wieniawski: Variations sur un thème originale
N. Paganini: Cantabile
C. Saint Saens: Introduction et Rondo Capriccioso
F. Liszt/ Milstein: Consolation
G. Gershwin/Heifetz: It ain´t necessarily so
A. Bazzini: le Ronde de Lutins

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