OVAL-Schulkino

Die beste aller Welten

Österreich 2017; Regie: Adrian Goiginger; Drehbuch: Adrian Goiginger; Kamera: Yoshi Heimrath, Paul Sprinz; mit: Verena Altenberger, Jeremy Miliker, Lukas Miko, Michael Pink; Musik: Dominik Wallner, Manuel Schönegger; 103 Min; OF Deutsch ab 12 Jahren

Adrian ist sieben und ein aufgeweckter Junge, der gern draußen spielt, wo der Stadtrand Salzburgs ihm als großes Abenteuerland erscheint. Seine Mutter Helga verbringt viel Zeit mit ihrem Sohn. Adrian genießt das. Für ihn ist es normal, dass sie, ihr Lebensgefährte Günter und die anderen Freunde häufig euphorisch oder aber überaus müde sind. Was Adrian nicht realisiert, ist, dass diese heroinsüchtig sind und sich in seiner Gegenwart im Rausch befinden. Doch Helga gelingt es immer wieder, ihre Welt zwischen der Zuwendung zu ihrem Sohn und ihrer Sucht auszubalancieren.

Der Salzburger Regisseur Adrian Goiginger erzählt in seinem Debütfilm seine eigene Geschichte aus der Perspektive eines Siebenjährigen. Das Ergebnis ist eine berührende wie schonungslose Hommage an seine Mutter, eine starke Frau, die immer wieder versucht, den widrigen Umständen zu trotzen. „Die beste aller Welten“ gewann den Vienna Film Award und bei der Berlinale 2017 den „Kompass-Perspektive-Preis“. Hauptdarstellerin Verena Altenberger wurde bei der Diagonale 2017 für ihre Rolle der Mutter als „beste österreichische Schauspielerin“ ausgezeichnet, zudem gewann der Film in den Kategorien „beste Ausstattung“ sowie den Publikumspreis „beliebtester Film der Diagonale“. Beim Filmfestival in Schwerin gab es für „Die beste aller Welten“ die Preise „beste Regie“ und „Publikumspreis“. Beim 39. Int. Film Festival in Moskau wird Verena Altenberger am 29. Juni erneut als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

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