Martin Visbeck

Ozeanforschung – Der Ozean der Zukunft: zu warm, zu hoch, zu sauer?

Welche Rolle spielen Ozeane für den Klimawandel? Und wie sehr werden sie vom Klimawandel selbst gesteuert? In Kooperation mit GeoComPass SALZBURG

Wie können wir uns ein Bild vom Ozean der Zukunft machen? Welche Auswirkungen hat menschliches Handeln auf unsere Weltmeere? Welche Risiken birgt der Ozean für die Menschen und welche Chancen bietet er uns? Kann man sich einen nachhaltigen Umgang mit dem Ozean vorstellen? Antworten auf diese Fragen bietet der Meereswissenschaftler Martin Visbeck vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) und der Christian Albrechts Universität zu Kiel in seinem Vortrag.

Martin Visbeck ist Sprecher des Kieler Exzellenzclusters „Ozean der Zukunft“, der die Dynamik des Ozeans in Vergangenheit und Gegenwart erforscht und daraus Szenarien für die Zukunft des Ozeans entwickelt. Vieles spricht dafür, dass der Ozean in Folge des globalen Klimawandels zu hoch, zu warm und zu sauer sein wird. Die Intensität dieser Veränderungen und ihre Folgen für Meeresströmungen, die belebte Meeresumwelt und die Lebensbedingungen an den Küsten sind Forschungsthemen in dem Kieler Forschungsverbund, dem ca. 200 Wissenschaftler verschiedener Disziplinen angehören. „Den Ozean zu verstehen, heißt die Zukunft zu gestalten“, bringt Martin Visbeck sein Forschungsinteresse auf den Punkt. In seinem Vortrag gibt Prof. Visbeck einen Überblick über die aktuelle Meeresforschung und die Chancen und Risiken der Weltmeere. Die Meere werden von den Menschen in vielerlei Hinsicht genutzt: Das Meer ist Nahrungsquelle, stabilisiert das Klima, dient dem Transport und der Erholung. Dank der Aufnahme großer CO2-Mengen mildert der Ozean die Folgen des Klimawandels. Gleichzeitig birgt das Meer Risiken für den Menschen, etwa der Meeresspiegelanstieg oder Tsunamis. Der Vortrag wird besonders auf die Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung des Ozeans eingehen. Ein weiterer Aspekt sind moderne Methoden der Ozeanbeobachtung, die die Einschätzung des Zustandes des Ozeans heute und in der Zukunft ermöglichen.

Martin Visbeck, Jahrgang 1963, studierte Ozeanographie in Kiel und lehrte und forschte von 1994 bis 2004 an renommierten Universitäten in den USA wie dem Massachusetts Institute of Technology bei Boston und der Columbia University in New York City. 2004 konnte er für eine Professur zurück nach Deutschland gewonnen werden – einschlägig an das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, eine der führenden und mit über 1.000 Mitarbeitern auch eine der größten Einrichtungen auf dem Gebiet der Meeresforschung in Europa, dessen stellvertretender Direktor er von 2007 bis 2011 war. Als Sprecher des Exzellenz-Clusters „Ozean der Zukunft“ ist er in der wissenschaftlichen Community bestens vernetzt und nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft präsent. Wie ein nachhaltiger Umgang mit dem Ozean erreicht werden kann, ist eines seiner wichtigsten Arbeitsziele. Prof. Visbeck versteht es wie kaum ein zweiter, ein breites Publikum für die Belange der Ozeane zu begeistern.

Website: www.geocompass.at, Eintrag von Martin Visbek auf www.geomar.de

Kontakt:
GeoComPass SALZBURG (Univ.-Prof. Dr. Werner Gamerith)
c/o Fachbereich Geographie und Geologie der Universität Salzburg
Hellbrunnerstraße 34, 5020 Salzburg
+43 664 4334337 und info@geocompass.at

Karten für Martin Visbeck – Ozeanforschung – Der Ozean der Zukunft: zu warm, zu hoch, zu sauer?
Salzburg, OVAL – Die Bühne im EUROPARK

Datum
Uhrzeit
Preis
Di
12
Mär 2019
19:30
Erwachsene € 12
Ermäßigt € 9
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