Zelinzki

Zug. Eine Reise mit Erich Kästner

Diese Vorstellung wird auf Herbst 2020 bzw. das Jahr 2021 verschoben. Sobald der Ersatztermin fixiert ist, finden Sie die Informationen auf unserer Website.

Die Tickets behalten ihre Gültigkeit. Sollten Sie an dem neuen Termin keine Zeit haben, können die Tickets beim Kartenbüro Neubaur zurückgegeben werden, der Kartenpreis wird rückerstattet.

 

Zelinzkis theatralische Revue in 13 Akten und 14 Liedern. Erich Kästners „Lyrische Hausapotheke“ heilt heute noch so manche Wunden.
Was kann Kunst und was können Künstler tun in Zeiten der permanenten Erregung und der allgemeinen Hysterie? Was tun in Zeiten, in denen einer der Führer der Welt twittert, dass er in „seiner großen und unvergleichlichen Weisheit“ die Wirtschaft eines Landes „vollständig zerstören und auslöschen wird“? Die Salzburger Musiktheatergruppe Zelinzki hat Ihre Antworten auf diese und ähnliche Fragen bei Erich Kästner gefunden, der auf die hysterischen, erregten Zeiten der Weimarer Republik mit alltagstauglicher Poesie, klarer Haltung und neuer, heiterer Sachlichkeit geantwortet hat. Mit ihrem neuen Programm „Zug. Eine Reise mit Erich Kästner“, einer modernen Theater-Revue mit 14 vertonten Kästner-Gedichten, beweisen die Salzburger Musiker, dass Kästners Gedichte heute immer noch hochaktuell sind, Unterhaltung, Trost und Orientierung bieten und sich zur Vertonung bestens eignen.

Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke, eine Gedichtsammlung, die 1936 erstmals im Schweizer Atrium Verlag erschien, ist der Ausgangspunkt der neuen Zelinzki-Produktion. Den Rahmen der Theater-Revue „Zug. Eine Reise mit Erich Kästner“ bildet eine Zugfahrt Erich Kästners im Jahr 1938 von München zu seiner Mutter in Dresden. Erich Kästner (gespielt von Charly Rabanser, der auch Regie führt) erzählt in 13 Stationen von seinem Leben. Das musikalische Rückgrat bilden 14 von Friedrich Pürstinger, Stefan Schubert, Markus Peitli und Camillo Mainque Jenny vertonte Kästner-Gedichte. Denn Erich Kästner (1899 bis 1974, er wäre 2019 120 Jahre alt geworden), dessen Bücher in mehrfacher Millionenauflage in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurden, ist bei weitem nicht nur der Kinderbuchautor, als den ihn die meisten kennen. Erich Kästner war auch einer der großen Erneuerer der deutschen Lyrik. Das Personal seiner Lyrik sind die kleinen Leute.

Friedrich Pürstinger: „Kästner hat schon in den 1920ern gewusst: Das Private ist politisch. Seine Gedichte handeln große Themen sehr privat und mit einer großen Leichtigkeit und Musikalität ab. Seine Gedichte könnten auch 2019 geschrieben worden sein. Das hat uns sofort fasziniert und deshalb haben wir auch die Form der Theater-Revue gewählt.“

Über Zelinzki
Zelinzki wurde 1995 von Friedrich Pürstinger und Stefan Schubert gegründet und hat bereits im selben Jahr ihre erste CD und ihr erstes Programm „Zwischen Wut und Übermut“ herausgebracht (Beatrix Neundlinger, Alex Meik, Robert Kainar, Stefan Schubert und Friedrich Pürstinger), mit dem sie die letzten Jahre durch Österreich tourte. Heute besteht Zelinzki aus dem Gitarristen und Sänger Stefan Schubert, dem Gitarristen Friedrich Pürstinger, dem Sänger, Bassisten und Keyboarder Markus Peitli, dem Sänger und Schlagzeuger Camillo Mainque Jenny und Theatermacher Charly Rabanser. Zelinzki versteht sich als Künstlerkollektiv, in dem Theaterleute mit Musikschaffenden eng zusammenarbeiten. „Zug. Eine Reise mit Erich Kästner“ wird 2020/21 durch Österreich, Schweiz und Deutschland touren.

Regie: Charly Rabanser (Supervision: Rupert Henning)
Musik: Friedrich Pürstinger, Stefan Schubert, Markus Peitli, Camillo Mainque Jenny
Barbara Weisl
Script: Charly Rabanser
Bühne: Lois Ellmauer

Website: www.zelinzki.at

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